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Der
Süden der Dominikanischen Republik
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Dominikanische Republik,
Kuba, Mauritius |
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Der Süden der Insel
Der Süden der Dominikanischen
Republik ist meines Erachtens der schönste Teil der
Insel. Es ist auch der karibische Teil. Während der
Norden und der Osten an den Atlantik grenzen, so säumt
im Süden das Karibische Meer die weissen Strände dieser
Insel.
Der Südteil der Insel beginnt bei
der Insel Saona, welche zum dortigen Nationalpark del
Este gehört und zieht sich über die Städte Bayahibe,
La Romana, San Pedro, Juan Dolio, Boca Chica bis zur
Hauptstadt Santo Domingo und weiter über Barahona nach
Haiti.
Wenn Sie
einen Ausflug nach Saona machen,
und den sollten Sie auf keinen Fall versäumen, dann
fahren Sie mit dem Schnellboot oder mit einem Katamaran
von Bayahibe, einem kleinen Fischerdorf weg. Dort gehts
dann der Küste entlang bei den Hotels "Viva
Domenicus Beach und Palace", "Iberostar
Hacienda Dominicus", "Grand Dominicus",
"Coral Canoa Beach" und an der neu erbauten
Villen- und Apartmentanlage "Cadaques Caribe"
vorbei, bis zur "piscina natural", einer
riesigen natürlichen Badewanne. Diese
heisst desshalb so, weil Sie ca. 100 Meter vom Strand
entfernt mit den Booten eine kleine Pause einlegen werden,
um sich mit Cuba Libre zu stärken und um zu baden.
Obwohl sie soweit vom Strand entfernt sind, geht Ihnen
das Wasser gerade bis zum Bauch. Türkises Meer, weisser
Strand und 28 Grad warmes Wasser, was will man mehr.
Leider nur zu schnell gehts dann weiter zur Insel Saona,
an Mangroven vorbei, entlang des Nationalparks del Este.
Wenn Sie die Grenze zwischen Karibischen Meer und
Atlantik dabei überqueren, spätestens dann kennen Sie den
Unterschied. Dann heisst es im Boot gut festhalten.
Nach ca. 1 Stunde Bootsfahrt kommen Sie in einem kleinen
Dorf, der Hauptstadt von Saona, an. Diese wurde 1998 vom
Hurrikane Georg total verwüstet und viele Dorfbewohner
wurden nicht mehr gefunden. Heute wurde das Dorf wieder
aufgebaut, jedoch viele geköpfte Palmen errinnern auch
heute noch daran.
Das Dorf besteht aus ca. 30 - 40 kleinen Häusern, welche
ein jedes eine andere Farbe hat.
Die Leute dort leben hauptsächlich vom Tourismus und
sind natürlich sehr freundlich, aber natürlich auch
etwas teurer als anderswo, da alle Waren mit den Booten
dorthin gebracht werden.
Bei der Retourfahrt gibts meistens einen Stop an einem
Strand auf Saona, welcher zur Abfütterung der Touristen
dient. Jeder bekommt einen Teller und Besteck und muss
sich in der Schlange zum "Essenfassen" anstellen.
Cuba Libre und Rum gibts bis zum Abwinken.
Gegen 16.00 Uhr gehts dann meistens zurück nach Bayahibe.
Bei der Rückfahrt geht den Booten meistens der Sprit aus
und es gibt eine kleine Verzögerung mitten im Meer, bis
ein anderer Bootsfahrer gegen eine Flasche Rum einen
Kanister Sprit eintauscht. Ich selbst habe diesen Ausflug
schon des öfteren gemacht, aber es war jedesmal das
gleiche.
Sollten Sie in einem Hotel in Bayahibe ihren urlaub
verbringen, dann empfehle ich, diesen Ausflug mit "Andy"
zu machen.
Die Orte im Süden
Bayahibe:
Ein kleines Fischerdorf, welches
1996 noch aus ca. 20 Häusern bestand, hat sich
inzwischen zu einem kleinen Dorf entwickelt mit ca. 1000
Einwohnern. Da von dort alle Ausflüge zur Insel Saona
ausgehen, besteht es hauptsächlich aus Bootsbesitzern
und die Mehrheit des Dorfes lebt vom Fremdenverkehr. Es
gibt mindestens 20 Restaurants, einige Tiendas (Geschäfte)
und jedemenge günstige Privatunterkünfte.
Das Hotel Casa del Mar, welches sich ca 200
Meter neben der Ortschaft befindet, ist ein sehr gutes 4*
Hotel, welches ich sehr empfehlen kann.
Direkt am Strand von Bayahibe, dort wo die Ausflugsboote
liegen, gibt es eine kleine Strandbar (6 Tische), wo die
Kapitäne sich am Morgen
ihre Verpflegung mitnehmen. Diese gehört einem netten
älterem Paar, und dort kann man sehr gut und günstig
Essen. Gegen Vorbestellung gibt es dort auch Langusten
und anderes Meeresgetier.
Sollten Sie es etwas gediegener haben wollen, dann kann
ich ihnen das "Big Sur" empfehlen, ein
Restaurant direkt am Weg vom Hotel "Casa del Mar"
nach Bayahibe. Das Big Sur war früher eine Disco wo sich
hauptsächlich die Einheimischen getroffen haben, bis es
Francisko, auch "Cisko" genannt, ein Belgier
welcher auch sehr gut Deutsch spricht, übernommen hat
und zu einem wirklich angenehmen Restaurant umgebaut hat.
Bei ihm kann man sehr gut speisen, hauptsächlich Fisch
und Langusten, welche er gegen Vorbestellung direkt von
den einheimischen Fischern frisch besorgt und selbst
zubereitet. Dazu gibt es Salat, Pommes, und sehr gut
selbst zubereitete Saucen. "Ein Geheimtipp in
Bayahibe!"
Die Bevölkerung in Bayahibe ist besonders freundlich und
hilfsbereit und wenn Sie irgend etwas suchen oder einen
Wunsch haben, so reicht es wenn Sie ins nächstgelegene
Lokal gehen und Ihre Anliegen vorbringen. Man wird Ihnen
sofort weiterhelfen.
La Romana:
Eine der
grösseren Städte im Süden der Insel, im Kolonialstiel
erbaut. In La Romana gibt es alles zu kaufen, was sie
benötigen. Es gibt jede Menge Geschäfte, ein
Krankenhaus, und vom Hauptplatz gehen öffentliche Busse
in alle Richtungen des Landes. Eine Buskarte nach Santo
Domingo kostet ca. 300 Pesos, das sind umgerechnet ca. 8
Euro. Bezahlt wird im Bus und die Busse gehen stündlich.
In La Romana gibt es auch Banken und Bankomaten. Mit
einer EC-Card bekommen Sie jederzeit Geld. Vor dem
Bankomaten stehen meist Securities, welche, wenn sie
sehen, dass ein Tourist Geld abheben will, die
Einheimischen zurückhalten, um Ihnen ihre Transaktionen
zu ermöglichen.
La Romana
eignet sich auch sehr gut für einen Einkaufsbummel. Es
gibt unzählige Geschäfte, die alles anbieten, was man
sich nur vorstellen kann. Neben den kleinen Geschäfte
und Lokalen gibt es in La Romana auch noch den Jumbo-Markt.
Der macht seinem Namen alle Ehre und er heisst nicht nur
so. Es ist ein riesiger moderner Einkaufstempel,
vergleichbar mit europäischen Einkaufscentern. Hier
bekommt man nicht nur alles zum kaufen sondern man kann
auch sehr gut Essen. Ausserdem gibt es im Jumbomarkt eine
gut bestückte Pharmacia (Apotheke), wo man fast alle
gängigen Medikamente bekommen kann. Weiters gibts im Jumbomarkt eine Bank und man kann
seine Einkäufe auch mit Kreditkarte bezahlen, was ich
wegen des besseren Wechselkurses anraten würde.
Auch gibt es einige günstige Hotels und Motels in der
Stadt. Den einzigen Strand hat jedoch das Casa del Campo.
Es ist die luxuriöseste Hotelanlage in der
Domenikanische Republik. Dort haben Stars aus aller Welt
ihre Villen, angeblich auch Michael Jackson.Die Anlage
ist strenger bewacht als Fort Knox.
Altos de Chavon:
Von La Romana aus geht
eine Strassenabzweigung nach Altos de Chavon. Diese
Künstlerdorf ist eine reine Touristenattraktion. Es
liegt auf einem Felsen mit Blick auf den Rio de Chavon,
einem Fluss, der zwischen La Romana und Bayahibe ins Meer
mündet. Es besteht aus einem botanischen Garten, einem
Amphitheater und einigen Häusern, welche in den 70er
Jahren im mittelalterlichen Stil von Künstlern und
Studenten nachgebaut wurde.
Die Steine dafür wurden aus dem
Flussbett des Rio de Chavon hinaufgeschleppt und auch die
Fenster und Türen sowie die Balkone wurden aus altem
Holz gefertigt. Es ist eine sehenswerte Anlage, welche
aus einigen Restaurants und mehreren Geschäften besteht,
welche Kunsthandwerk feilbieten. Im Amphitheater werden
des öfteren Konzerte von Stars der ganzen Welt
aufgeführt. (Domingo, Pavarotti, u.v.m.)
San Pedro de Macoris:
Ebenfalls
eine der grösseren Städte im Süden der Insel, im
Kolonialstiel erbaut. In San Pedro gibt es zwei
Zuckerfabriken, welche ihren Geruch und ihre Abgase
weithin ins Land verbreiten.
San Pedro ist alles andere als eine Touristen- attraktion,
obwohl einige ihrer Häuser, welche im Kolonialstil
erbaut und sehr schön und sehenswert sind, so bin ich
durch diese Stadt immer schnell durchgefahren. Erst von
Einheimischen hab ich erfahren, dass es neben dem Hafen
und den vielen Fabriken auch
einen wunderschönen Malecon mit vielen kleinen Lokalen
und Bars in San Pedro gibt, der aber wie gesagt nur
Einheimischen und Seeleuten bekannt ist und desshalb
nicht unbedingt für Touristen empfehlenswert ist,
zumindest nicht Abends.
Juan Dolio:
Eine
Stadt, welche ebenfalls vom Fremdenverkehr lebt. Es gibt
jede menge Hotels und private Unterkünfte. Der Strand
hat ein vorgelagertes Korallenriff, welches ein ruhiges
Badevergnügen garantiert. Jedoch bei einem Teil des
Strandes ist es innerhalb des Koralllenriffs maximal 90
cm tief. (Badewannentiefe)
Jedoch bei ruhiger See kann mann über das ca. 20 Meter
breite Riff gehen und dort
habe ich die schönsten Schnorchelplätze meines Lebens
gesehen. Über dem Riff ging es teilweise 20 Meter in die
Tiefe, bei glasklarem Wasser, und man konnte, stehend auf
dem Riff, eine vielfalt von Fischen beobachte, wie sonst
selten. Das schönste war, dass die Fische dort wohnten.
Nach einigen Tagen wusste ich genau, in welcher Spalte
ich den Kofferfisch suchen musste.
Die Stadt
selbst liegt direkt an der Strasse nach Santo Domingo.
Sie besteht aus einem Ortskern mit einigen Geschäften
und Restaurants, umgeben von unzähligen Hotelanlagen.
Auch sie wurde 1998 vom Hurrikane Georg sehr in
Mitleidenschaft gezogen, aber heute ist alles wieder
aufgebaut und aus den alten zerstörten Hotels wurden
neue. Von Juan Dolio kann man mit den billigen "Guaguas",
das sind sogenannte Sammeltaxis, leicht und günstig nach
Santo Domingo fahren. Guaguas sind meistens 9-sitzige
Kombibusse Marke Hiace, welche hupen, wenn jemand wartend
auf der Strasse steht. Es reicht wenn man die Hand hebt,
dann bleiben sie stehen. Man steigt ein und bezahlt beim
sogenannten Schaffner, pro Ortschaft ca. 20 Pesos, man
darf sich aber nicht wundern, wenn in dem 9-sitzer dann
auch 15 oder 20 Fahrgäste eingeladen werden. Dafür ist
es billig. Die Guaguas gibt es überall in der
Dominikanischen Republik.
Boca Chica:
Barahona:
Diese Stadt liegt ca. 200 km
westlich von Santo Domingo. Dieser Teil der Insel ist nur
wenig für den Tourismus erschlossen. Es ist ein sehr
ruhiger Teil des Landes und spanischkenntnisse sind dort
unbedingt notwendig.

Von Bahraona aus kommt man, wenn man Richtung Haiti
fährt, zum Lago Enriquillo, welcher mit 300 km2 der
grösste Binnensee der Antillen ist.
Der See liegt 46 Meter unter dem Meeresspiegel und
inmitten des See befindet sich eine kleine Insel, welche
für die höchsten Temparaturen auf der Insel bekannt ist.
50 - 60 Grad Celsius sind dort keine seltenheit. Der See
ist bekannt für seine Vogelvielfalt und die Krokodile,
welche dort leben. (Aber auch für die Mosquitos.)

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